Webdesign Fehler: Die 10 häufigsten Fehler auf Websites
Viele Websites sehen modern aus, erzielen aber trotzdem zu wenige Anfragen. Häufig sind vermeidbare Webdesign Fehler die Ursache. Erfahre, welche Probleme besonders oft auftreten und wie du sie gezielt vermeidest.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Warum Webdesign Fehler unterschätzt werden
- 2. Unklare Botschaft auf der Startseite
- 3. Keine klare Handlungsaufforderung
- 4. Schlechte mobile Darstellung
- 5. Langsame Ladezeiten
- 6. Schlechte Navigation
- 7. Zu viele Ablenkungen
- 8. Schwache Inhalte
- 9. Fehlende Suchmaschinenoptimierung
- 10. Fehlende Vertrauenselemente
- 11. Versteckte Kontaktmöglichkeiten
- 12. Häufige Fragen
Warum Webdesign Fehler Besucher, Anfragen und Umsatz kosten
Viele Unternehmen investieren Zeit und Geld in ihre Website und sind dennoch enttäuscht von den Ergebnissen. Die Besucherzahlen bleiben tief, Kontaktanfragen gehen nur vereinzelt ein und bei Google wird die Website kaum gefunden. Häufig liegt das Problem nicht am Angebot oder an den Dienstleistungen, sondern an vermeidbaren Webdesign Fehlern. Bereits in den ersten Sekunden entscheiden Besucher, ob sie auf einer Website bleiben oder zur Konkurrenz wechseln. Ein unübersichtlicher Aufbau, langsame Ladezeiten oder fehlende Vertrauenselemente führen unter anderem dazu, dass potenzielle Kunden abspringen, bevor sie überhaupt mit deinem Unternehmen in Kontakt treten.
Gleichzeitig beeinflusst gutes Webdesign nicht nur die Nutzererfahrung, sondern auch die Sichtbarkeit bei Google. Faktoren wie mobile Optimierung, Ladegeschwindigkeit oder eine klare Struktur spielen heute eine wichtige Rolle für erfolgreiche Rankings. In diesem Artikel zeigen wir dir die häufigsten Webdesign Fehler, welche Auswirkungen sie haben und wie du sie vermeiden kannst, um mehr Besucher, Anfragen und Kunden zu gewinnen.
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1. Warum Webdesign Fehler oft unterschätzt werden
Wenn deine Website zu wenige Anfragen generiert, Besucher schnell abspringen oder du bei Google kaum sichtbar bist, liegt die Ursache nicht immer bei deinen Dienstleistungen oder Produkten. Häufig sind es kleine Webdesign Fehler, die dafür sorgen, dass potenzielle Kunden das Interesse verlieren. Genau das macht diese Fehler so gefährlich: Sie fallen oft erst auf, wenn die gewünschten Resultate ausbleiben.
Aus unserer Erfahrung bei der Erstellung und Optimierung von Websites zeigt sich immer wieder, dass bereits kleine Anpassungen grosse Auswirkungen haben können. Eine bessere Struktur, schnellere Ladezeiten oder klarere Handlungsaufforderungen reichen oft aus, um die Nutzererfahrung deutlich zu verbessern. Bevor wir uns die häufigsten Webdesign Fehler im Detail anschauen, lohnt es sich deshalb zu verstehen, weshalb sie einen so grossen Einfluss auf den Erfolg deiner Website haben.
1.1. Der erste Eindruck entscheidet
Innerhalb weniger Sekunden entscheidet ein Besucher, ob er auf deiner Website bleibt oder weitersucht. Noch bevor ein Text gelesen oder ein Angebot genauer betrachtet wird, entsteht bereits ein erster Eindruck. Wirkt deine Website unübersichtlich, veraltet oder wenig professionell, sinkt das Vertrauen oft sofort.
Ein professioneller Auftritt vermittelt auf den ersten Blick:
🔹 Vertrauen
🔹 Professionalität
🔹 Glaubwürdigkeit
🔹 Kompetenz
🔹 Seriosität
Stell dir vor, du suchst selbst nach einem Handwerker, einer Fahrschule oder einem Restaurant. Innerhalb weniger Augenblicke entscheidest du, welcher Anbieter vertrauenswürdig wirkt und welcher nicht. Genau gleich verhalten sich auch die Besucher deiner Website. Ein starker erster Eindruck ist deshalb die Grundlage für erfolgreiche Kundenanfragen.
1.2. Schlechtes Webdesign kostet Anfragen
Eine Website hat nicht nur die Aufgabe, Informationen bereitzustellen. Sie soll Besucher gezielt zu einer Handlung führen. Dazu gehören beispielsweise eine Kontaktanfrage, eine Terminbuchung oder der Kauf eines Produkts.
Genau hier wirken sich Webdesign Fehler besonders stark aus:
🔹 Besucher verlassen die Website frühzeitig
🔹 Die Absprungrate steigt
🔹 Wichtige Informationen werden übersehen
🔹 Kontaktanfragen bleiben aus
🔹 Die Conversion-Rate sinkt
Bei Website-Analysen sehen wir regelmässig Seiten, die zwar genügend Besucher erhalten, aber kaum Anfragen generieren. Oft liegt das Problem nicht am Angebot, sondern an einer unklaren Benutzerführung, fehlenden Vertrauenselementen oder schlecht platzierten Handlungsaufforderungen. Bereits kleine Optimierungen können hier einen spürbaren Unterschied machen.
1.3. Webdesign beeinflusst auch Google
Webdesign wird häufig mit Farben, Bildern und Layouts verbunden. Tatsächlich beeinflusst gutes Webdesign jedoch auch die Sichtbarkeit deiner Website in den Suchmaschinen.
Google bewertet heute nicht nur Inhalte und Keywords, sondern auch die Nutzererfahrung. Dazu gehören unter anderem:
🔹 Mobile Optimierung
🔹 Ladegeschwindigkeit
🔹 Benutzerfreundlichkeit
🔹 Übersichtliche Navigation
🔹 Strukturierte Inhalte
Wenn Besucher deine Website auf dem Smartphone schlecht bedienen können, lange Ladezeiten erleben oder gesuchte Informationen nicht finden, sendet dies negative Signale an Google. Umgekehrt schaffen eine saubere Struktur und eine positive Nutzererfahrung bessere Voraussetzungen für gute Rankings.
Gutes Webdesign sorgt deshalb nicht nur für einen professionellen Auftritt, sondern unterstützt gleichzeitig die Suchmaschinenoptimierung und hilft dabei, mehr Besucher und Anfragen zu gewinnen.
2. Webdesign Fehler Nr. 1 - Unklare Botschaft auf der Startseite
Die Startseite ist oft der erste Kontakt zwischen deinem Unternehmen und einem potenziellen Kunden. Genau deshalb muss sofort klar sein, worum es auf deiner Website geht. Besucher möchten nicht rätseln, welche Dienstleistungen du anbietest oder ob sie überhaupt richtig sind. Wenn die Botschaft unklar ist, verlassen viele Nutzer die Website bereits nach wenigen Sekunden. Das erhöht die Absprungrate und kostet im schlimmsten Fall wertvolle Anfragen.
2.1. Besucher verstehen nicht sofort, worum es geht
Wer zum ersten Mal auf deine Website kommt, stellt sich unbewusst immer dieselben Fragen:
🔹 Was wird hier angeboten?
🔹 Für wen ist das Angebot gedacht?
🔹 Warum sollte ich gerade diesen Anbieter wählen?
Werden diese Fragen nicht sofort beantwortet, entsteht Unsicherheit. Allgemeine Werbesprüche oder kreative Formulierungen helfen hier selten weiter. Viel wichtiger ist eine klare Aussage, die dein Angebot verständlich auf den Punkt bringt. Besucher sollten innerhalb weniger Sekunden erkennen, welchen Nutzen sie von deiner Dienstleistung oder deinem Produkt haben.
2.2. So sollte eine gute Startseite aufgebaut sein
Eine erfolgreiche Startseite führt Besucher gezielt durch die wichtigsten Informationen. Statt möglichst viel zu zeigen, sollte der Fokus auf Klarheit und Orientierung liegen. Besonders wichtig sind ein aussagekräftiger Hero-Bereich, eine verständliche Beschreibung des Angebots und eine gut sichtbare Handlungsaufforderung.
Eine einfache Formel lautet:
Was bietest du an + Für wen ist das Angebot gedacht + Welchen Nutzen hat der Kunde?
Wenn diese drei Fragen bereits im oberen Bereich der Website beantwortet werden, verstehen Besucher dein Angebot schneller. Das verbessert die Nutzererfahrung und erhöht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer Kontaktaufnahme.
3. Webdesign Fehler Nr. 2 - Keine klare Handlungsaufforderung
Selbst die schönste Website bringt wenig, wenn Besucher nicht wissen, was sie als Nächstes tun sollen. Genau hier geht häufig Potenzial verloren. Viele Websites präsentieren Informationen, führen den Nutzer aber nicht aktiv weiter. Das Ergebnis: Besucher lesen den Inhalt, verlassen die Seite wieder und melden sich nie. Eine klare Handlungsaufforderung – auch Call-to-Action oder CTA genannt – hilft dabei, Interessenten gezielt zur gewünschten Aktion zu führen und die Anzahl der Anfragen zu erhöhen.
3.1. Warum Besucher überhaupt geführt werden müssen
Besucher kommen mit einem bestimmten Ziel auf deine Website. Sie suchen eine Lösung für ein Problem, möchten Informationen erhalten oder einen Anbieter vergleichen. In den seltensten Fällen überlegen sie sich selbst, welcher nächste Schritt sinnvoll wäre. Deshalb solltest du sie aktiv führen.
Eine gute Handlungsaufforderung zeigt dem Besucher klar, was er tun soll und welchen Nutzen er davon hat. Das können beispielsweise eine Kontaktaufnahme, eine Terminbuchung oder eine Offertanfrage sein. Je einfacher und verständlicher dieser nächste Schritt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass daraus eine Anfrage entsteht.
3.2. Typische Fehler bei CTAs
Bei Website-Analysen sehen wir immer wieder dieselben Probleme. Die Handlungsaufforderung ist zwar vorhanden, erfüllt ihren Zweck aber nicht.
Typische Fehler sind:
🔹 Der Button ist kaum sichtbar
🔹 Die Formulierung ist zu allgemein
🔹 Es gibt zu viele unterschiedliche Handlungsaufforderungen
Ein Button mit der Beschriftung „Mehr erfahren“ wirkt beispielsweise deutlich schwächer als „Kostenlose Beratung anfragen“. Ebenso problematisch sind Seiten, auf denen Besucher gleichzeitig ein Formular ausfüllen, einen Termin buchen, einen Newsletter abonnieren und eine Broschüre herunterladen sollen. Zu viele Möglichkeiten führen oft dazu, dass gar keine genutzt wird.
3.3. Beispiele für gute Handlungsaufforderungen
Eine gute Handlungsaufforderung ist klar, verständlich und direkt. Der Besucher sollte sofort erkennen, was ihn nach dem Klick erwartet.
Bewährte Beispiele sind:
🔹 Offerte anfordern
🔹 Termin buchen
🔹 Kostenloses Erstgespräch vereinbaren
🔹 Kontakt aufnehmen
🔹 Jetzt unverbindlich anfragen
Wichtig ist ausserdem die Platzierung. Eine Handlungsaufforderung sollte nicht nur am Ende einer Seite erscheinen, sondern auch an den Stellen, an denen Besucher bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen. Wer zusätzlich die Conversion-Rate seiner Website verbessern möchte, sollte sich auch mit Themen wie Benutzerführung, Vertrauen und Nutzererfahrung beschäftigen. Diese Faktoren entscheiden oft darüber, ob aus einem Besucher tatsächlich ein Kunde wird.
4. Webdesign Fehler Nr. 3 – Schlechte mobile Darstellung
Wer heute eine Website besucht, tut dies häufig über das Smartphone. Je nach Branche stammen mittlerweile deutlich mehr als die Hälfte aller Besucher von mobilen Geräten. Trotzdem werden viele Websites noch immer primär für grosse Bildschirme gestaltet. Was auf dem Desktop gut aussieht, kann auf einem Smartphone schnell zu Problemen führen. Eine schlechte mobile Darstellung sorgt für Frust, erhöht die Absprungrate und kostet im schlimmsten Fall potenzielle Kunden.
4.1. Die meisten Besucher kommen heute über Smartphones
Stell dir vor, jemand sucht unterwegs nach einem Restaurant, einer Fahrschule oder einem Handwerker. In den meisten Fällen erfolgt die Suche direkt auf dem Smartphone. Genau deshalb sollte die mobile Version deiner Website mindestens genauso gut funktionieren wie die Desktop-Version.
Google verfolgt seit Jahren einen sogenannten „Mobile First“-Ansatz. Das bedeutet, dass die mobile Version einer Website eine wichtige Rolle bei der Bewertung und den Rankings spielt. Funktioniert deine Website auf mobilen Geräten nicht richtig, wirkt sich das nicht nur auf die Nutzererfahrung aus, sondern wird auch die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen beeinträchtigen.
4.2. Häufige Probleme auf mobilen Geräten
Bei Website-Analysen begegnen uns immer wieder dieselben Schwachstellen. Viele dieser Probleme fallen am Desktop kaum auf, werden auf dem Smartphone jedoch sofort sichtbar.
Typische Beispiele sind:
🔹 Zu kleine Schriftgrössen
🔹 Zu kleine Buttons
🔹 Abgeschnittene Inhalte
🔹 Schlechte Abstände zwischen Elementen
🔹 Bilder, die nicht korrekt dargestellt werden
Besucher möchten Inhalte schnell erfassen und eine Website problemlos bedienen können. Müssen sie zoomen, horizontal scrollen oder versehentlich den falschen Button anklicken, verlassen viele die Seite bereits nach kurzer Zeit.
4.3. Mobile First denken
Eine gute Website wird heute nicht mehr zuerst für den Desktop gestaltet und danach für Smartphones angepasst. Erfolgreiche Websites werden von Anfang an für mobile Nutzer geplant.
In der Praxis zeigt sich das immer wieder. Ein Kontaktbutton, der auf dem Desktop problemlos sichtbar ist, verschwindet auf dem Smartphone möglicherweise weit unten auf der Seite. Ebenso können mehrspaltige Layouts auf kleinen Bildschirmen schnell unübersichtlich wirken.
Deshalb lohnt es sich, die eigene Website regelmässig auf verschiedenen Geräten zu testen. Achte besonders darauf, ob Texte gut lesbar sind, Buttons einfach bedient werden können und wichtige Informationen sofort sichtbar sind. Wer Mobile First denkt, verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern schafft gleichzeitig bessere Voraussetzungen für mehr Anfragen und bessere Google-Rankings.
5. Webdesign Fehler Nr. 4 - Langsame Ladezeiten
Eine langsame Website kostet Besucher, Anfragen und im schlimmsten Fall sogar Umsatz. Die meisten Nutzer erwarten heute, dass eine Website blitzschnell geladen wird. Passiert das nicht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie abspringen und stattdessen die Website eines Mitbewerbers besuchen. Deshalb gehören lange Ladezeiten zu den häufigsten und gleichzeitig teuersten Webdesign Fehlern.
5.1. Warum Geschwindigkeit wichtig ist
Die Ladezeit beeinflusst nicht nur die Nutzererfahrung, sondern auch die Sichtbarkeit bei Google. Besucher möchten schnell ans Ziel kommen und haben wenig Geduld für langsam ladende Seiten.
Eine schnelle Website sorgt unter anderem für
🔹 Weniger Absprünge
🔹 Längere Verweildauer
🔹 Mehr Kontaktanfragen
🔹 Bessere Conversion-Rate
🔹 Bessere Voraussetzungen für gute Google-Rankings
Besonders auf Smartphones werden langsame Websites schnell zum Problem. Bereits wenige Sekunden Verzögerung können darüber entscheiden, ob ein Besucher bleibt oder die Website wieder verlässt.
5.2. Die häufigsten Ursachen
In der Praxis begegnen uns immer wieder dieselben Bremsen. Oft sind es nicht komplizierte technische Probleme, sondern vermeidbare Fehler, die sich über die Jahre angesammelt haben.
Dazu gehören beispielsweise:
🔹 Zu grosse Bilder
🔹 Automatisch startende Videos
🔹 Zu viele Plugins
🔹 Veraltete Themes
🔹 Langsames Hosting
🔹 Unnötige externe Skripte
Gerade Bilder gehören zu den häufigsten Ursachen. Nicht selten werden Fotos direkt aus der Kamera oder vom Smartphone hochgeladen, obwohl sie für eine Website viel zu gross sind. Dadurch verlängert sich die Ladezeit unnötig.
5.3. So kannst du die Ladezeit verbessern
Bereits mit wenigen Optimierungen lässt sich die Geschwindigkeit einer Website oft deutlich steigern. Besonders wirkungsvoll sind optimierte Bilder, ein leistungsfähiges Hosting und die regelmässige Überprüfung installierter Plugins.
Wenn du herausfinden möchtest, wie schnell deine Website aktuell ist, empfehlen wir dir unseren Artikel „Google Page Speed – Wie schnell ist deine Website wirklich?“. Dort zeigen wir dir, wie du die Geschwindigkeit deiner Website messen und typische Probleme erkennen kannst.
Zusätzlich lohnt sich ein Blick in unseren Beitrag „Das richtige Bildformat fürs Web“. Gerade bei Bildern wird häufig unnötig viel Ladezeit verschenkt, obwohl sich die Dateigrösse oft ohne sichtbaren Qualitätsverlust deutlich reduzieren lässt.
Eine schnelle Website verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern sorgt häufig auch für bessere Rankings und mehr Anfragen. Genau deshalb sollte die Ladegeschwindigkeit regelmässig überprüft und optimiert werden.
6. Webdesign Fehler Nr. 5 - Schlechte Navigation
Eine Website kann noch so gut aussehen – wenn Besucher die gesuchten Informationen nicht finden, werden sie früher oder später abspringen. Die Navigation gehört deshalb zu den wichtigsten Elementen jeder Website. Sie hilft Besuchern dabei, sich zu orientieren und schnell zum gewünschten Ziel zu gelangen. Ist die Menüführung unübersichtlich oder unlogisch aufgebaut, führt dies häufig zu Frust und einer höheren Absprungrate.
6.1. Besucher müssen Informationen schnell finden
Die meisten Besucher nehmen sich nur wenig Zeit, um eine Website zu erkunden. Sie möchten möglichst schnell Antworten auf ihre Fragen finden oder eine bestimmte Dienstleistung entdecken. Müssen sie lange suchen oder mehrere Menüpunkte durchklicken, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass daraus eine Anfrage entsteht.
Besonders wichtig ist dies bei Websites mit vielen Unterseiten oder umfangreichen Angeboten. Besucher sollten jederzeit wissen, wo sie sich befinden und wie sie zur gewünschten Information gelangen. Je einfacher die Navigation aufgebaut ist, desto angenehmer wird die Nutzererfahrung.
6.2. Typische Navigationsfehler
Bei Website-Analysen begegnen uns immer wieder ähnliche Probleme. Oft wurde die Navigation aus Sicht des Unternehmens aufgebaut und nicht aus Sicht der Besucher.
Zu den häufigsten Fehlern gehören:
🔹 Zu viele Menüpunkte
🔹 Unklare Bezeichnungen
🔹 Verschachtelte Untermenüs
🔹 Wichtige Seiten sind schwer auffindbar
🔹 Unterschiedliche Navigationsstrukturen auf Desktop und Mobile
Ein häufiger Fehler sind kreative Menübezeichnungen, die zwar interessant klingen, dem Besucher aber nicht verraten, was sich dahinter verbirgt. Menüpunkte sollten möglichst klar und selbsterklärend sein.
6.3. So sieht eine gute Navigation aus
Eine gute Navigation zeichnet sich vor allem durch Klarheit aus. Besucher sollten mit möglichst wenigen Klicks zu den gewünschten Informationen gelangen. Bewährt haben sich einfache Menüs mit logisch aufgebauten Hauptkategorien und klar verständlichen Bezeichnungen.
In den meisten Fällen reichen bereits wenige Hauptpunkte wie:
🔹 Leistungen
🔹 Über uns
🔹 Referenzen
🔹 Blog
🔹 Kontakt
Wenn du tiefer in dieses Thema eintauchen möchtest, empfehlen wir dir auch unseren Artikel „Benutzerfreundliche Navigation“, in dem wir ausführlich zeigen, wie eine gute Menüstruktur aufgebaut sein sollte.
Je einfacher sich Besucher auf deiner Website orientieren können, desto länger bleiben sie auf der Seite und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit deinem Unternehmen Kontakt aufnehmen. Eine durchdachte Navigation verbessert deshalb nicht nur die Nutzererfahrung, sondern trägt oft auch direkt zu mehr Anfragen bei.
7. Webdesign Fehler Nr. 6 - Zu viele Ablenkungen
Nicht jeder Webdesign Fehler hat mit Technik oder Design zu tun. Oft liegt das Problem darin, dass Besucher von zu vielen Elementen gleichzeitig abgelenkt werden. Popups, Animationen, Slider oder bewegte Inhalte sollen Aufmerksamkeit erzeugen, erreichen jedoch häufig das Gegenteil. Statt den Nutzer gezielt zu führen, lenken sie von den wirklich wichtigen Informationen ab. Eine gute Website hilft Besuchern dabei, schnell ans Ziel zu kommen und nicht dabei, möglichst viele Effekte zu bestaunen.
7.1. Popups
Popups können sinnvoll sein, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Werden Besucher jedoch direkt nach dem Aufruf einer Website mit Newsletter-Anmeldungen, Rabattaktionen oder anderen Meldungen attackiert, wirkt dies schnell aufdringlich.
Besonders problematisch wird es, wenn:
🔹 Mehrere Popups gleichzeitig erscheinen
🔹 Das Schliessen schwierig ist
🔹 Mobile Nutzer den Inhalt kaum noch sehen
🔹 Das Popup den eigentlichen Seiteninhalt verdeckt
Frage dich deshalb immer, ob ein Popup dem Besucher tatsächlich einen Mehrwert bietet oder lediglich vom eigentlichen Ziel der Website ablenkt.
7.2. Animationen
Animationen können eine Website moderner und lebendiger wirken lassen. Werden sie jedoch übertrieben eingesetzt, leidet oft die Benutzerfreundlichkeit. Besucher möchten Informationen erfassen und nicht darauf warten, bis Inhalte eingeblendet oder verschoben werden.
Besonders kritisch wird es bei Animationen, die:
🔹 Die Lesbarkeit beeinträchtigen
🔹 Inhalte verzögert anzeigen
🔹 Auf mobilen Geräten ruckeln
🔹 Die Ladezeit verlängern
Ein professionelles Webdesign setzt Animationen gezielt und sparsam ein. Sie sollten Inhalte unterstützen und nicht zum Mittelpunkt der Website werden.
7.3. Slider und bewegte Elemente
Slider gehörten früher auf fast jede Startseite. Heute zeigen viele Analysen jedoch, dass die meisten Besucher nur den ersten Slide wahrnehmen. Die weiteren Inhalte werden oft kaum beachtet.
Hinzu kommt, dass Slider häufig mehrere Probleme verursachen:
🔹 Wichtige Botschaften wechseln zu schnell
🔹 Besucher verlieren den Fokus
🔹 Die Ladezeit steigt
🔹 Mobile Nutzer haben Schwierigkeiten bei der Bedienung
Wenn du mehrere Botschaften kommunizieren möchtest, ist es oft sinnvoller, diese untereinander darzustellen statt in einem automatisch wechselnden Slider zu verstecken.
7.4. Weniger ist oft mehr
Einer der häufigsten Webdesign Fehler besteht darin, möglichst viele Funktionen, Effekte und Gestaltungselemente gleichzeitig einsetzen zu wollen. Dabei sind erfolgreiche Websites meist erstaunlich einfach aufgebaut. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche und führen Besucher Schritt für Schritt durch die Inhalte.
Frage dich bei jedem Element auf deiner Website:
🔹 Hilft es dem Besucher weiter?
🔹 Unterstützt es mein Ziel?
🔹 Oder lenkt es lediglich ab?
Je klarer und übersichtlicher deine Website aufgebaut ist, desto besser verstehen Besucher dein Angebot. Genau deshalb gilt im modernen Webdesign oft eine einfache Regel: Weniger Ablenkung sorgt für mehr Aufmerksamkeit, bessere Nutzererfahrung und häufig auch für mehr Anfragen.
8. Webdesign Fehler Nr. 7 - Schwache Inhalte
Ein modernes Design allein reicht nicht aus, um Besucher zu überzeugen. Selbst die schönste Website wird nur wenige Anfragen generieren, wenn die Inhalte keinen Mehrwert bieten. Genau hier entsteht einer der häufigsten Webdesign Fehler: Es wird viel Zeit in Farben, Bilder und Layout investiert, während die Texte kaum beachtet werden. Besucher kommen jedoch in erster Linie auf deine Website, um Antworten auf ihre Fragen zu finden und herauszufinden, ob du ihnen weiterhelfen kannst.
8.1. Texte ohne Mehrwert
Viele Website-Texte klingen zwar professionell, sagen aber wenig aus. Allgemeine Aussagen wie „Qualität seit Jahren“, „Individuelle Lösungen“ oder „Kompetenter Partner“ finden sich auf unzähligen Websites. Das Problem dabei: Solche Formulierungen unterscheiden dich kaum von deinen Mitbewerbern.
Statt allgemeiner Werbeaussagen solltest du konkrete Informationen liefern. Besucher möchten verstehen:
🔹 Welche Leistungen du anbietest
🔹 Welche Probleme du löst
🔹 Wie du arbeitest
🔹 Warum sie sich für dich entscheiden sollten
Je konkreter und verständlicher deine Inhalte sind, desto einfacher fällt es potenziellen Kunden, Vertrauen aufzubauen.
8.2. Zu wenig Nutzen für den Besucher
Besucher interessieren sich in erster Linie nicht für dein Unternehmen, sondern für die Lösung ihres Problems. Sie möchten wissen, wie du ihnen helfen kannst und welchen konkreten Nutzen sie von deinem Angebot haben.
Vergleiche diese beiden Aussagen:
❌ Wir erstellen moderne Websites.
✅ Du erhältst eine Website, die Vertrauen schafft und neue Kunden gewinnt.
Die zweite Aussage spricht den Besucher direkt an und zeigt sofort den Mehrwert. Genau deshalb sollten sich Website-Texte nicht nur um das Unternehmen drehen, sondern vor allem um die Bedürfnisse, Wünsche und Herausforderungen der Zielgruppe.
Je besser Besucher erkennen, welchen Nutzen sie von deinem Angebot haben, desto eher bauen sie Vertrauen auf und nehmen Kontakt mit dir auf.
8.3. Warum guter Content einfach wichtig ist
Gute Inhalte helfen Besuchern dabei, eine Entscheidung zu treffen. Sie beantworten Fragen, schaffen Vertrauen und zeigen, warum dein Angebot die richtige Lösung sein könnte.
Gleichzeitig spielt hochwertiger Content auch für Google eine wichtige Rolle. Suchmaschinen bevorzugen Websites, die hilfreiche Informationen liefern und einen echten Mehrwert bieten. Deshalb lohnt es sich, Inhalte nicht nur für Suchmaschinen, sondern vor allem für Menschen zu schreiben.
Wenn du dieses Thema vertiefen möchtest, empfehlen wir dir unsere Artikel zum Thema Content Marketing und SEO Strategie. Dort erfährst du, wie hochwertige Inhalte dazu beitragen können, mehr Sichtbarkeit, mehr Besucher und mehr Anfragen zu gewinnen.
Guter Content unterstützt dein Webdesign, stärkt deine Position bei Google und hilft potenziellen Kunden bei ihrer Entscheidung. Deshalb gehören starke Inhalte zu den wichtigsten Bestandteilen einer erfolgreichen Website.
9. Webdesign Fehler Nr. 8 - Fehlende Suchmaschinenoptimierung
Eine Website kann modern aussehen, schnell laden und hochwertige Inhalte enthalten. Trotzdem bringt sie wenig, wenn sie bei Google kaum gefunden wird. Deshalb sollte Suchmaschinenoptimierung nicht erst nach dem Launch einer Website berücksichtigt werden. SEO beginnt bereits bei der Planung, Struktur und Erstellung einer Website. Werden wichtige Grundlagen vergessen, verschenkt man oft wertvolles Potenzial bei der Sichtbarkeit.
9.1. Warum schöne Websites nicht automatisch gefunden werden
Ein ansprechendes Design allein reicht nicht aus, um gute Positionen bei Google zu erreichen. Suchmaschinen bewerten nicht nur die Optik einer Website, sondern vor allem deren Inhalte, Struktur und Nutzerfreundlichkeit.
Stell dir zwei Websites vor: Beide sehen professionell aus. Die eine wurde jedoch suchmaschinenfreundlich aufgebaut, die andere nicht. Obwohl das Design ähnlich ist, wird die optimierte Website langfristig deutlich bessere Chancen auf gute Rankings haben.
Wer online neue Kunden gewinnen möchte, sollte deshalb nicht nur auf das Erscheinungsbild achten, sondern auch darauf, ob die Website technisch und inhaltlich für Suchmaschinen vorbereitet ist.
9.2. Häufig vergessene SEO-Basics
Bei unzähligen Website-Analysen stellen wir immer wieder fest, dass wichtige Grundlagen fehlen. Oft werden diese Punkte übersehen, obwohl sie relativ einfach umzusetzen wären.
Dazu gehören beispielsweise:
🔹 Aussagekräftige Seitentitel
🔹 Individuelle Meta Descriptions
🔹 Saubere Überschriftenstruktur mit H1, H2 und H3
🔹 Optimierte Bilder mit ALT-Texten
🔹 Interne Verlinkungen
🔹 Suchmaschinenfreundliche URLs
Jeder einzelne dieser Punkte mag für sich betrachtet klein wirken. Zusammen bilden sie jedoch die Grundlage für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.
9.3. SEO bereits beim Webdesign berücksichtigen
Die besten Ergebnisse entstehen, wenn SEO von Anfang an in die Website integriert wird. Dadurch lassen sich viele Probleme vermeiden, die später nur mit zusätzlichem Aufwand korrigiert werden können.
Bereits bei der Planung einer Website solltest du dir Fragen stellen wie:
🔹 Welche Keywords sind wichtig?
🔹 Welche Inhalte erwarten potenzielle Kunden?
🔹 Wie soll die Seitenstruktur aufgebaut werden?
🔹 Welche Unterseiten werden benötigt?
Wenn du tiefer in dieses Thema eintauchen möchtest, empfehlen wir dir auch unsere Artikel zum Thema Grundlagen Suchmaschinenoptimierung sowie unsere Leistungen als SEO Agentur. Dort erfährst du, welche Faktoren entscheidend sind, um langfristig bessere Rankings und mehr Besucher über Google zu erzielen.
Eine erfolgreiche Website überzeugt deshalb nicht nur Besucher, sondern auch Suchmaschinen. Genau diese Kombination sorgt langfristig für mehr Sichtbarkeit, mehr Traffic und mehr Anfragen.
10. Webdesign Fehler Nr. 9 - Fehlende Vertrauenselemente
Bevor ein Besucher eine Anfrage stellt oder einen Kauf tätigt, muss er Vertrauen zu deinem Unternehmen aufbauen. Auch hier verlieren viele Websites wertvolles Potenzial. Während das Angebot ausführlich beschrieben wird, fehlen oft die Beweise dafür, warum man diesem Anbieter vertrauen sollte. Besonders bei Dienstleistungen, hochpreisigen Produkten oder der ersten Kontaktaufnahme spielen Vertrauenselemente eine entscheidende Rolle.
10.1. Warum Vertrauen auch online wichtig ist
Im Gegensatz zu einem persönlichen Gespräch kann ein Besucher auf deiner Website weder deine Arbeitsweise noch deine Kompetenz direkt erleben. Er muss innerhalb kurzer Zeit entscheiden, ob dein Unternehmen seriös und vertrauenswürdig wirkt.
Fehlen entsprechende Signale, entstehen schnell Fragen wie:
🔹 Ist dieses Unternehmen wirklich kompetent?
🔹 Haben andere Kunden gute Erfahrungen gemacht?
🔹 Kann ich diesem Anbieter vertrauen?
🔹 Erhalte ich die versprochene Leistung?
Je höher die Investition oder je wichtiger die Dienstleistung ist, desto stärker spielt Vertrauen bei der Entscheidungsfindung eine Rolle.
10.2. Welche Elemente Vertrauen schaffen
Zum Glück gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Vertrauen bereits auf der Website aufzubauen. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Elemente einzubauen, sondern die richtigen Informationen sichtbar zu platzieren.
Besonders wirkungsvoll sind:
🔹 Kundenbewertungen
🔹 Referenzen und abgeschlossene Projekte
🔹 Ein persönlicher Einblick ins Team
🔹 Zertifikate und Auszeichnungen
🔹 Fallbeispiele und Erfolgsgeschichten
🔹 Klare Kontaktinformationen
Besucher möchten sehen, dass bereits andere Kunden gute Erfahrungen gemacht haben. Bewertungen und Referenzen gehören deshalb zu den stärksten Vertrauensfaktoren überhaupt.
10.3. Beispiele aus der Praxis
Stell dir vor, du suchst nach einer Webagentur, einem Handwerker oder einem Coach. Du findest zwei nahezu identische Websites. Die erste beschreibt lediglich ihre Leistungen. Die zweite zeigt zusätzlich Kundenbewertungen, abgeschlossene Projekte, Fotos des Teams und konkrete Erfolgsgeschichten.
Für welche Website würdest du dich eher entscheiden? In den meisten Fällen fällt die Wahl auf den Anbieter, der mehr Vertrauen vermittelt. Genau deshalb sollten Vertrauenselemente nicht irgendwo versteckt werden, sondern an wichtigen Stellen sichtbar sein. Dazu gehören die Startseite, Angebotsseiten, Landingpages und natürlich die Kontaktseite.
Vertrauen entsteht nicht durch Werbeversprechen, sondern durch nachvollziehbare Belege. Je einfacher du potenziellen Kunden zeigst, warum andere bereits mit dir zusammengearbeitet haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch aus deinen Besuchern neue Kunden werden.
11. Webdesign Fehler Nr. 10 - Versteckte Kontaktmöglichkeiten
Deine Website kann Besucher überzeugen, Vertrauen aufbauen und Interesse wecken. Doch wenn potenzielle Kunden nicht schnell und einfach Kontakt aufnehmen können, gehen viele Anfragen verloren. Genau deshalb gehören schlecht sichtbare oder unnötig komplizierte Kontaktmöglichkeiten zu den häufigsten Webdesign Fehlern. Wer Kontakt aufnehmen möchte, sollte nicht lange suchen müssen.
11.1. Besucher möchten schnell Kontakt aufnehmen können
Hat sich ein Besucher für dein Angebot entschieden, möchte er möglichst unkompliziert den nächsten Schritt machen. Jede zusätzliche Hürde erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er die Website verlässt oder die Kontaktaufnahme auf später verschiebt – und später bedeutet oft gar nicht.
Besonders wichtig sind deshalb:
🔹 Gut sichtbare Kontaktmöglichkeiten
🔹 Einfache Kontaktformulare
🔹 Telefonnummer und E-Mail-Adresse
🔹 Kontaktbuttons an den richtigen Stellen
Je einfacher du den Kontakt machst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass aus einem Besucher ein Kunde wird.
11.2. Typische Fehler
Bei vielen Websites ist die Kontaktmöglichkeit zwar vorhanden, aber schlecht platziert oder unnötig kompliziert gestaltet.
Zu den häufigsten Problemen gehören:
🔹 Die Kontaktseite ist schwer auffindbar
🔹 Telefonnummer oder E-Mail-Adresse fehlen
🔹 Das Kontaktformular ist zu umfangreich
🔹 Kontaktbuttons erscheinen nur auf einer Seite
🔹 Wichtige Informationen sind im Footer versteckt
Gerade lange Formulare schrecken viele Besucher ab. Wer für eine einfache Anfrage zehn Pflichtfelder ausfüllen muss, bricht den Vorgang oft vorzeitig ab.
11.3. So sollten Kontaktmöglichkeiten platziert werden
Kontaktmöglichkeiten sollten immer dort sichtbar sein, wo Besucher bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen. Deshalb reicht eine einzelne Kontaktseite meist nicht aus.
Bewährt haben sich unter anderem:
🔹 Kontaktbutton im Header
🔹 Handlungsaufforderungen auf wichtigen Unterseiten
🔹 Kontaktbereich auf der Startseite
🔹 Telefonnummer im oberen Bereich der Website
🔹 Kontaktformular auf Angebots- und Leistungsseiten
Besucher sollten jederzeit wissen, wie sie dich erreichen können. Je weniger Klicks notwendig sind, desto besser. Eine gute Website führt Interessenten nicht nur zu den richtigen Informationen, sondern macht es ihnen auch möglichst einfach, Kontakt aufzunehmen.
Oft sind es genau solche scheinbar kleinen Details, die darüber entscheiden, ob eine Website regelmässig neue Anfragen generiert oder lediglich Besucher zählt.
12. Häufige Fragen zu Webdesign Fehlern
Auch kleine Webdesign Fehler können grosse Auswirkungen auf die Benutzerfreundlichkeit, die Sichtbarkeit bei Google und die Anzahl der Anfragen haben. Nachfolgend beantworten wir einige häufige Fragen, die uns im Zusammenhang mit Webdesign und Website-Optimierung regelmässig gestellt werden.
Warum verlassen Besucher meine Website so schnell?
Besucher entscheiden oft innerhalb weniger Sekunden, ob sie auf einer Website bleiben oder nicht. Wenn die Startseite unübersichtlich ist, das Angebot nicht klar kommuniziert wird oder die Website langsam lädt, springen viele Nutzer direkt wieder ab. Auch eine schlechte mobile Darstellung oder eine komplizierte Navigation können dazu führen, dass Besucher frustriert werden. Ziel einer Website sollte es sein, dem Nutzer möglichst schnell die gewünschten Informationen zu liefern. Je einfacher und verständlicher die Benutzerführung ist, desto länger bleiben Besucher auf der Website.
Was macht eine gute Startseite aus?
Eine gute Startseite beantwortet sofort die wichtigsten Fragen eines Besuchers. Es sollte klar erkennbar sein, was du anbietest, für wen dein Angebot gedacht ist und welchen Nutzen potenzielle Kunden davon haben. Gleichzeitig sollte die Seite Vertrauen schaffen und den Besucher gezielt zum nächsten Schritt führen. Dazu gehören beispielsweise Kundenbewertungen, Referenzen oder eine klare Handlungsaufforderung. Je schneller Besucher verstehen, worum es geht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Anfrage.
Wie wichtig ist die mobile Optimierung einer Website?
Die mobile Optimierung gehört heute zu den wichtigsten Faktoren einer erfolgreichen Website. In vielen Branchen stammen mittlerweile mehr als die Hälfte aller Besucher von Smartphones oder Tablets. Wenn Texte schlecht lesbar sind, Inhalte abgeschnitten werden oder Buttons nur schwer bedient werden können, verlassen viele Nutzer die Seite wieder. Auch Google bewertet die mobile Nutzererfahrung bei der Ranking-Berechnung. Eine Website sollte deshalb auf allen Geräten einfach und komfortabel nutzbar sein.
Warum sind Call-to-Actions so wichtig?
Eine Website sollte Besucher nicht nur informieren, sondern auch zu einer Handlung motivieren. Genau dafür sind Call-to-Actions da. Sie zeigen dem Nutzer, was der nächste sinnvolle Schritt ist, beispielsweise eine Kontaktaufnahme, eine Terminbuchung oder eine Offertanfrage. Fehlen solche Handlungsaufforderungen oder sind sie schlecht sichtbar, gehen häufig potenzielle Anfragen verloren. Klare und gut platzierte CTAs können die Conversion-Rate einer Website deutlich verbessern.
Welche Vertrauenselemente sollte eine Website enthalten?
Wie wichtig sind Kundenbewertungen auf einer Website?
Kundenbewertungen gehören zu den stärksten Vertrauenssignalen überhaupt. Sie zeigen potenziellen Kunden, dass bereits andere Menschen positive Erfahrungen mit deinem Unternehmen gemacht haben. Gerade bei Dienstleistungen oder grösseren Investitionen können Bewertungen den entscheidenden Unterschied machen. Aktuelle und authentische Bewertungen wirken oft überzeugender als jede Werbeaussage. Deshalb sollten sie auf einer Website nicht fehlen und möglichst gut sichtbar platziert werden.
Fazit: Kleine Webdesign Fehler können grosse Auswirkungen haben
Viele Websites verlieren täglich Besucher und potenzielle Kunden durch Fehler, die sich oft relativ einfach beheben lassen. Eine unklare Startseite, fehlende Handlungsaufforderungen, lange Ladezeiten oder eine schlechte mobile Darstellung können dazu führen, dass Nutzer abspringen, bevor überhaupt eine Anfrage entsteht. Gleichzeitig beeinflussen viele dieser Faktoren auch die Sichtbarkeit bei Google.
Die gute Nachricht: Bereits kleine Optimierungen können die Benutzerfreundlichkeit, die Conversion-Rate und die Auffindbarkeit einer Website deutlich verbessern. Wer die häufigsten Webdesign Fehler kennt und gezielt behebt, schafft bessere Voraussetzungen für mehr Besucher, mehr Anfragen und langfristig mehr Kunden.
Du möchtest wissen, ob deine Website typische Webdesign Fehler enthält?
Wir analysieren deine Website, decken Schwachstellen auf und zeigen dir konkrete Verbesserungsmöglichkeiten auf. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass deine Website nicht nur gut aussieht, sondern auch ihre Aufgabe erfüllt und neue Kunden gewinnt.