Die perfekte Google Ads Landingpage

7 Punkte, die Sie beachten müssen um vom Klick auf Ihre Google Ads Anzeige zur Conversion zu kommen.

Mit Google Ads-Anzeigen erhalten Sie relevanten Traffic auf Ihrer Website und können Ihre Zielgruppe detailliert ansprechen. Das alles bringt Ihnen aber überhaupt nichts, wenn Ihre Google Ads Landingpage nicht das haltet, was in der entsprechenden Ads-Anzeige versprochen wurde oder die Landingpage den Besucher nicht anspricht. Wenn Sie Google Ads-Anzeigen schalten, haben Sie ein bestimmtes Ziel, das der entsprechende Besucher erfüllen soll (Conversion – z.B. Verkäufe, Anmeldungen zum Newsletter, Registrierungen, oder Ähnliches). In Fällen bei denen zwar sehr viel Traffic generiert wird, jedoch nur sehr wenige Conversions zustanden kommen, müssen Sie sich die Frage stellen, ob die Google Ads Landingpage für die entsprechende Anzeige optimiert ist.

Im folgenden Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie das Verhalten eines Besuchers auf Ihrer Website beeinflussen und ihn somit möglichst zu einem wertvollen Kunden verwandeln können.

Google Ads Landingpage – Was ist das?

Eine Google Ads Landingpage ist nichts anderes als Ihre Zielseite, auf der der Besucher landet, wenn er auf Ihre Anzeige bei Google Ads geklickt hat. Wenn der Nutzer Ihre Anzeige anklickt, sucht er nach der Lösung eines Problems oder nach der Befriedigung eines Bedürfnisses. Das kann ein Produkt sein, welches dem Nutzer einen besonderen Mehrwert bietet, eine Dienstleistung oder auch nur eine einfache Antwort auf eine Frage. Mittels Ihrer Ads-Anzeige gaben Sie dem Nutzer den Hinweis, dass die Lösung seines Problems oder seines Bedürfnisses auf Ihrer Website zu finden ist. Daher gelangt er mit großen Erwartungen auf Ihre Landingpage. Sollten Sie aber seine Erwartungen nicht innerhalb nützlicher Frist (wenige Sekunden) erfüllen, klickt er wieder weg, landet bei der Konkurrenz und Sie haben einen potentiellen Kunden und somit Geld verloren. Wie aber können Sie verhindern, dass der Besucher gleich wieder abspringt und wie können Sie dafür sorgen, dass er auf Ihrer Seite eine Conversion ausführt? Dafür gibt es einige Möglichkeiten, aber auch sehr viele Fehlerquellen, die wir im Folgenden ansprechen.

Der erste Eindruck zählt

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einer fremden Stadt und kennen sich überhaupt nicht aus. Genau so fühlt sich Ihr Besucher, wenn er das erste Mal auf Ihre Website stößt. Machen Sie es Ihrem Besucher daher so leicht wie möglich. Zeigen Sie ihm mit einer klaren Struktur und einer leicht verständlichen Navigation, was ihn auf Ihrer Landingpage erwartet und was er tun soll. Sollten sich Ihre potenziellen Kunden auf Ihrer Website nicht zurecht finden, ist die Konkurrenz nur einen Klick entfernt.

1 - Der erste Eindruck zählt

Der Kunde und sein „Problem“

Nicht Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung soll im Mittelpunkt stehen, sondern Ihr Besucher. Nur wenn Ihr Besucher merkt, dass Sie sich auch wirklich für sein Problem und sein Bedürfnis interessieren, schaut er sich Ihr Angebot an. Zeigen Sie ihm, wieso gerade Sie derjenige sind, der das Problem am besten lösen kann. Bieten Sie dem Besucher in Form von einzigartigem Content einen Mehrwert. Sobald sein Interesse geweckt ist, haben Sie ihn noch nicht zum Kunden generiert, aber ein wichtiger Schritt in Richtung Conversion ist bereits getan – jetzt nur nicht nachlassen.

2 - Der Kunde und sein Problem

Keywords bei der Google Ads Landingpage

Das entsprechende Keyword, das der Nutzer bei Google eingegeben hat, sollte nicht nur in Ihrer Anzeige vorkommen, sondern auch auf Ihrer Google Ads Landingpage. Nur so erkennt Google, dass Ihre Website für den Besucher relevant ist und belohnt Sie mit einem höheren Qualitätsfaktor. Das Keyword muss mindestens in einer Überschrift und mehrmals im Fliesstext vorkommen. Weitere Möglichkeiten um Ihr Keyword zu positionieren sind: Meta-Description, Title und Alt-Attribute der Bilder.
Achten Sie aber darauf, dass Sie kein Keyword-Spamming anrichten. Eine Keyword-Dichte zwischen 3 und 4% ist optimal. Würden Sie das betreffende Keyword deutlich häufiger verwendet, erachtet Google das als Keyword-Spamming und Ihr Qualitätsfaktor sinkt wieder.

3 - Keywords bei der Google Ads Landingpage

Call-to-Actions verwenden

Ihre Besucher müssen wissen, was sie auf Ihrer Landingpage machen sollen. Verwenden Sie dafür eindeutige Call-to-Action-Buttons. Wenn ein Besucher beispielsweise Ihren Newsletter abonnieren soll, fordern Sie Ihn mit einem einfachen Kontaktformular (Name und E-Mailadresse genügt) und einem anschließenden Button „Newsletter abonnieren“ dazu auf, eine Conversion abzuschließen. Zeigen Sie dem Besucher zusätzlich auf, was der Nutzen Ihres Newsletters ist.
Möchten Sie, dass der Besucher ein Produkt bei Ihnen kauft, darf der Warenkorb-Button natürlich nicht fehlen, wie auch der Kontakt-Button, wenn Sie es wünschen, vom Nutzer kontaktiert zu werden.
Gleichgültig welche Art der Conversion Ihre Besucher ausführen sollen, die Call-to-Action-Buttons müssen immer prominent und sichtbar positioniert werden.

4 - Call-to-Action verwenden

Vertrauen ist die halbe Miete

Sollte Ihre Landingpage dem Besucher nicht vertrauenswürdig vorkommen, wird er Ihre Website schnell wieder verlassen. Im Folgenden erhalten Sie ein paar Tipps, wie Sie Ihre Website dem Besucher gegenüber vertrauenswürdig erscheinen lassen können. Selbstverständlich treffen nicht alle Punkte auf jede Website zu:

Google Ads Landingpage

Webagentur

Kundenbewertungen

Sehr beliebt vor allem in Onlineshops. Richten Sie ein Bewertungs-Plugin ein, auf dem Ihre Kunden alle Ihre Produkte bewerten können. Auch Bewertungen außerhalb Ihrer Website sind möglich, z.B. Google My Business Bewertungen oder über Trusted Shop.

Bisherige Projekte

Potentielle Kunden schauen sich auch gerne an, welche Arbeiten Sie in der Vergangenheit bereits verrichtet haben. Liefern Sie ein paar schöne Beispiele.

Testimonials

Bisherige Kunden erzählen von ihren Erfahrungen, die sie mit Ihrem Unternehmen gemacht haben.

Aktuelle Inhalte

Sind Sie an veralteten Informationen interessiert? Nehmen wir als Beispiel einen Kursanbieter, der Kurse über Suchmaschinenoptimierung anbietet, auf seiner Seite aber noch immer die Kursdaten vor über einem Jahr aufgelistet sind. Würden Sie sich da für einen Kurs anmelden? Wohl eher nicht. Eine Website muss ständig gepflegt werden und die Inhalte so aktuell wie möglich sein.

Auszeichnungen

Auszeichnungen, Zertifizierungen und Gütesiegel: Haben Sie eine spezielle Auszeichnung oder eine Zertifizierung erhalten? Lassen Sie es Ihre Besucher wissen.

Ihre Mitarbeiter

Vor allem im Dienstleistungssektor, bei dem es noch vermehrt auf menschliche Kontakte darauf ankommt, sind ein Profilbild von Ihnen und Ihren Mitarbeitern Pflicht. Ihre potentiellen Kunden möchten schließlich wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Alleinstellungsmerkmal (USP)

Erzählen Sie Ihren Kunden, anhand welcher Kriterien Sie sich von Ihrer Konkurrenz abheben und gerade Sie der richtige Ansprechpartner für Ihre Besucher sind.

5 - Vertrauen ist die halbe Miete

Ladezeit Ihrer Google Ads Landingpage

Der Besucher hat auf Ihre Anzeige geklickt und wartet erwartungsfroh auf den Inhalt Ihrer Website. Die Seite lädt und lädt. Der Bildschirm ist noch immer weiß und dem Besucher fällt in der Zwischenzeit auf, dass sein Bildschirm mal wieder gereinigt werden sollte. Die Seite lädt noch immer. Zu viel für den Besucher. Er klickt weg und landet bei der Konkurrenz.
Dabei handelt es sich um ein Szenario, das auch in der heutigen Zeit noch immer viel zu oft vorkommt, weil viele Websites-Betreiber nicht in der Lage sind (meist aus Unwissenheit), die eigene Website auch auf Geschwindigkeit hin zu optimieren.

Es gilt folgende Faustregel: Eine Ladezeit bis 1 Sekunden ist gut. Eine Ladezeit bis 2 Sekunden ist akzeptabel. Alles was darüber liegt, ist nicht zu gebrauchen. Bei der Ladezeit sprechen wir von der Zeit, bis sich die Website komplett, inkl. aller Bilder und sonstiger Inhalte, aufgebaut hat.

Ein hervorragendes Tool von Google um die eigene Website zu optimieren, finden Sie mit Page Speed Insights. Das Tool analysiert Ihre Website und gibt Ihnen Ratschläge, was zwingend optimiert werden muss.

Auch Google Ads ist die Ladezeit einer Website sehr wichtig. Lädt die Zielseite sehr lange, schlägt sich dieser Punkt negativ auf den Qualitätsfaktor der entsprechenden Keywords und Sie müssen für einen Klick schlussendlich mehr bezahlen als Ihre Konkurrenz um denselben Anzeigenrang innehalten zu können. Daher lohnt es sich, Ihre Website zu optimieren, nicht nur für Ihre Besucher, sondern auch für Ihr Portemonnaie.

6 - Ladezeit Ihrer Google Ads Landingpage

Ablenkungen vermeiden

Ihren Besuchern sollte direkt bei Eintreffen auf Ihrer Landingpage klar sein, was sie zu tun haben. Beschränken Sie sich daher immer aufs absolut Notwendigste. Vermeiden Sie verwirrende animierte Bilder, unnötig viele Parallax-Elemente oder sonstige Spielereien. Diese gelten als extreme Conversion-Killer. Auch wenn sie schön aussehen mögen, lenken Sie den potentiellen Kunden ab, so dass er im schlimmsten Fall sogar vergessen mag, was er ursprünglich auf Ihrer Seite machen wollte.

Ein wichtiger Punkt ist auch der Check-out Prozess in einem Onlineshop. Beschränken Sie sich dabei auf die notwendigsten Daten. Zwingen Sie Ihren Käufer nicht dazu, Daten anzugeben, die Sie für den Verkauf und den Versand nicht unbedingt benötigen. Der komplette Check-out Prozess sollte in maximal 3 Schritten abgeschlossen sein.

7 - Ablenkung vermeiden