Google Ads Vorteile & Nachteile

Lass dich nicht von Halbwahrheiten täuschen! Entdecke die wahren Vor- und Nachteile von Google Ads und finde heraus, ob es die richtige Lösung für dein Business ist. Informiere dich hier und triff fundierte Entscheidungen für deinen Erfolg. Neugierig geworden? Lies weiter!

Bereit für die volle Ladung Google Ads? Erfahre in diesem Artikel alles über die zahlreichen Vorteile, die dieses gigantische Online-Werbenetzwerk bietet. Doch keine Sorge, wir bleiben ehrlich: Auch die Schattenseiten von Google Ads werden beleuchtet. Lass dich von uns umfassend informieren und finde heraus, wie du das Beste aus diesem mächtigen Tool herausholst. Komm mit auf eine spannende Reise durch die Welt von Google Ads, wo Vor- und Nachteile aufeinandertreffen und dein Erfolg warten könnte.

Vorteile mit Google Ads

Die wichtigsten Vorteile

Wir listen die wichtigsten Vorteile mit Google Ads auf!

Platz 1 bei Google

Der Wunsch eines jeden Website-Betreibers ist es, mit seinen wichtigsten Keywords auf der ersten Suchergebnisseite ganz oben zu stehen, wenn ein Nutzer nach seinem Produkt sucht. Mit Google Ads ist das problemlos möglich (die Klickkosten lassen wir dabei mal außen vor). Im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung (ja, sie sollte nicht missachtet werden), kannst du mit Google Ads auf der ersten Seite ganz oben erscheinen, sobald du die Werbekampagne gestartet hast. Bei den organischen Suchergebnissen auf der ersten Seite zu landen, kann je nach Konkurrenz doch sehr lange dauern. Daher bietet dir Google Ads vor allem am Anfang, wenn du mit deinem Business noch ganz neu bist, viele Vorteile, um dich im Internet sichtbar zu machen.

Flexibilität

Ein weiterer Google Ads Vorteil liegt in der Flexibilität. Du bestimmst dein Budget und deine Keywords selbst. Demografische Eingrenzungen (siehe weiter unten) sind ebenfalls möglich. Eine feste Laufzeit für deine Kampagne ist ebenfalls nicht vorgesehen. Einfach gesagt, kannst du bei Google Ads tun und lassen, was du willst, vorausgesetzt du befolgst die Richtlinien von Google.

Kampagnen

Hast du mehrere Produkte, die du mit Google Ads bewerben möchtest? Du kannst problemlos unzählige Kampagnen gleichzeitig laufen lassen. Ein einziges Google Ads Konto kann bis zu 10’000 verschiedene Kampagnen beinhalten (aktive und pausierte Kampagnen), sowie 20’000 Anzeigengruppen pro Kampagne und bis zu 50 Textanzeigen pro Anzeigengruppe. Du siehst, mit Google Ads ist so einiges möglich.
Erfahre hier mehr über die optimale Konto-Struktur.

Kostenkontrolle

Einer der größten Google Ads Vorteile liegt darin, dass du dein Tagesbudget und dein monatliches Budget selbst planen kannst. Google schreibt keine Mindestbeträge vor. Wenn du neu bist und Google Ads einfach mal ausprobieren möchtest, kannst du auch mit einem Tagesbudget von Fr. 5.- arbeiten. Natürlich solltest du dann keine zu großen Erwartungen haben (siehe weiter unten – Klickpreise).
Selbstverständlich ist es auch möglich, das Budget per sofort zu senken oder zu erhöhen, um beispielsweise auf veränderte Bedingungen am Markt in der betreffenden Branche zu reagieren.
Was du über die Werbekosten bei Google Ads wissen solltest, erfährst du hier.

Geringer Streuverlust

Hast du deine Keywords richtig gewählt (siehe weiter unten – «Falsche Keywords oder Keyword-Optionen»), aussagekräftige Anzeigetexte erstellt, so wird deine Anzeige wirklich nur denjenigen Nutzern ausgestrahlt, die an deinem Produkt oder an deiner Dienstleistung interessiert sind. Mit jedem Klick, den du mit deiner Anzeige generierst, bekommst du Besuch von einem potenziellen Kunden auf deiner Website.
Der Streuverlust mit einem gut optimierten Google Ads Konto ist somit viel geringer als bei vielen anderen Werbemöglichkeiten (vgl. Printmedien, usw.)

Anzeigen können jederzeit pausiert werden

Du möchtest nicht mehr mit Google Ads werben? Kein Problem. Du kannst deine Anzeigen, deine Anzeigengruppen und deine Kampagnen jederzeit und sofort pausieren. Sobald sie pausiert sind, werden die Anzeigen nicht mehr ausgestrahlt und können somit auch nicht mehr angeklickt werden. Wie du weisst, bezahlst du im Suchnetzwerk bei Google nur, wenn deine Anzeige oder eine deiner Anzeigenerweiterungen angeklickt wurde.
Feste Laufzeiten oder lange Verträge kennt Google Ads nicht. Auch diesbezüglich hast du die volle Kostenkontrolle. Deine Kampagnen kannst du zu einem späteren Zeitpunkt wieder laufen lassen, sofern du sie nur pausiert und nicht gelöscht hast.

Unverbindliche Empfehlungen

Mit dem Bereich «Empfehlungen», die du dir in deinem Google Ads Konto prominent anzeigen lassen kannst, kannst du Google Ads noch effektiver nutzen. Dieser Bereich ist für die Optimierung deines Kontos und deiner Kampagnen gedacht. Google nimmt dich hier etwas an die Hand und zeigt dir Möglichkeiten, wie du die Leistung deiner Kampagnen noch weiter steigern kannst. Aber Vorsicht: nicht jede Empfehlung macht für jeden Werbetreibenden auch Sinn. Häufig empfiehlt dir Google Ads auch einfach das Budget zu erhöhen. Bevor du also jede Empfehlung blindlinks annimmst, überleg zuerst, ob dir die entsprechende Maßnahme auch etwas bringt.

Demografische Merkmale

Um den Streuverlust so gut wie nur möglich einzugrenzen, stellt dir Google Ads sehr viele Targeting-Optionen bereit. Wähle beinahe Kilometergenau, wo deine Anzeigen ausgestrahlt werden sollen. Du kannst auch bestimmen, um welche Uhrzeit oder zu welchen Wochentagen deine Anzeige zu sehen sein soll.

Messbarkeit

Google Ads spuckt dir jede Menge Daten aus und noch mehr, wenn du das Conversion-Tracking installiert hast. Du siehst, welche Kampagnen wie viele Klicks und Impressionen generiert hat, kannst die Klickraten, die Kosten pro Klick und noch vieles Weitere einsehen. Die Daten sollen dir helfen, deine Kampagnen zu optimieren, um sie noch leistungsfähiger zu machen.

Nachteile mit Google Ads

Die gröbsten Nachteile

Hier findest du sämtliche Nachteile mit Google Ads!

Kosten pro Klick

Das gängigste Kostenmodell bei Google Ads ist der CPC – Cost per Click. Das heißt, du bezahlst einen gewissen Betrag, sobald ein Nutzer auf deine Anzeige klickt. Natürlich kannst du den maximalen Höchstbetrag, den du für einen Klick zu zahlen bereit bist, frei wählen. Falls du aber aus Unerfahrenheit oder Unwissenheit etwas falsch einstellst, bezahlst du viel Geld für wenig Werbung. Du hast dann zwar mehr Besucher auf deiner Website, aber nicht diejenigen, die nach deinem Produkt suchen.

Teure Keywords

Wie viel kostet eine Kampagne? Darüber haben wir hier bei den Google Ads Kosten bereits berichtet. Dementsprechend ist es auch beinahe unmöglich vorauszusagen, was ein Klick kostet. Dies hängt stark davon ab, wie umworben das entsprechende Keyword ist und was deine Konkurrenz für einen Klick zu bezahlen bereit ist. Die meisten Keywords kosten im Durchschnitt etwa Fr. 1.00 bis Fr. 2.00. Viele Keywords (vor allem Long-Tail-Keywords ohne große Konkurrenz, aber auch ohne großem Suchvolumen) sind günstiger. Auf der anderen Seite kann es gut und gerne sein, dass ein sehr stark umworbenes Keyword schnell mal Fr. 5.00 oder noch mehr kostet und das pro Klick. Dann ist es umso wichtiger, den Streuverlust so stark wie möglich einzuschränken.

Kein Einblick in Konkurrenz-Daten

Du möchtest wissen, was deine Konkurrenz bei Google Ads so treibt? Tja, Pech gehabt. Allzu viel wirst du im Tool von Google Ads nicht erfahren. Du hast zwar die Möglichkeit auf eine sehr rudimentäre Konkurrenzanalyse zurückzugreifen, wenn du innerhalb des Keyword-Menüs die «Keyword-Details» auswählst und dann auf «Auktionsdaten» klickst. Du siehst dann deine Konkurrenten, welche ebenfalls Anzeigen auf dieses Keyword gebucht haben. Auf dieser Liste siehst du den Anteil an möglichen Impressionen deiner Konkurrenz, ebenfalls die durchschnittliche Position, die sie erreicht haben, wie auch die Überschneidungsrate, Rate der Position oberhalb oder Top-of-Page-Rate. Detaillierte Einblicke in die genauen Kampagnen-Parameter und deren Auswertung deiner Konkurrenz ist aber nicht möglich.

Kreditkarte notwendig

Die Zahlungsmethoden, um dein Google Ads Konto aufzuladen, sind von Land zu Land unterschiedlich. Während beispielsweise in den USA auch ein Lastschriftverfahren über das Bankkonto möglich ist, bietet Google in der Schweiz nur die Zahlung per Kreditkarte an. Zahlung auf Rechnung ist nur größeren Kunden, die pro Monat mehr als umgerechnet 5‘000.00 Dollar in Google Ads Werbung investieren, vorbehalten.
Du benötigst also für das Aufladen deines Kontos eine Kreditkarte. Sobald dein Konto kein Guthaben mehr aufweist, wird die Anzeigenausstrahlung sofort eingestellt.

Komplex und umfangreich

Wenn du deine ersten Versuche mit Google Ads bereits gemacht hast, hast du festgestellt, dass Google Ads extrem umfangreich ist. Aufgrund der fast unendlichen Einstellungsmöglichkeiten wurde das Tool immer komplexer. Für Neulinge ist eine längere Einarbeitungszeit Pflicht. Ansonsten verbratest du viel Geld für wenig Werbung, da du garantiert in die meisten Fettnäpfchen treten wirst, wie alle anderen Anfänger auch. Lies dazu unseren Artikel «Häufige Anfängerfehler» oder beauftrage eine Google Ads-Agentur um deine Kampagnen gleich richtig und ohne Streuverlust aufzusetzen. In den allermeisten Fällen kostet dich die Werbung mit Google Ads weniger, auch mit den dazugerechneten Kosten, die du für die Agentur bezahlst, da du dank der Erfahrung einer professionellen Agentur, Streuverlust weitgehend vermeiden kannst.

Am Ziel vorbei

Das oberste Gebot im Marketing – «Keine Werbung ohne Ziel». Um bei Google Ads, wie auch bei allen anderen Werbemöglichkeiten, zu werben, solltest du dir vorher im Klaren sein, was du mit einer Kampagne überhaupt erreichen möchtest. Du musst dir ein Ziel setzen. Dennoch kommen immer wieder neue Kunden auf uns zu, die der Meinung sind, dass Google Ads nur eine «Geldvernichtungsmaschine» ist. Kein Wunder, wie willst du Werbung betreiben ohne jegliche Zielvorstellung? Nicht selten passiert es dann mit den betreffenden Kunden, dass die Kampagnenleistung dank einer realistischen Zielsetzung und einer optimalen Kampagnenstruktur um ein Vielfaches steigt.

Nicht das passende Produkt

Nicht jedes Produkt ist für Google Ads geeignet. Produkte, die sich online generell eher schlecht verkaufen lassen, sind für Google Ads weniger geeignet. Google listet in ihren Richtlinien zudem viele Produkte auf, die von der Werbung bei Google Ads ausgeschlossen sind.

Falsche Keywords oder Keyword-Optionen

Viel zu oft, vor allem von unerfahrenen Werbetreibenden bei Google Ads, werden falsche oder nicht korrekt definierte Keywords für die entsprechenden Anzeigen verwendet. Die Anzeigen werden dann Nutzern geschaltet, die an deinem Produkt direkt gar nicht interessiert sind und potenzielle Kunden könnten sogar ausgeschlossen werden.
Möchtest du wissen, wie du deine relevantesten Keywords findest? Dann lies unseren Artikel „Wie du deine besten Keywords für Google Ads findest“.

Fazit

Wie du siehst, gibt es mit Google Ads nicht nur Vorteile. Du kannst, vor allem durch Unerfahrenheit auch sehr viele Fehler begehen und dadurch eine Menge Geld verlieren. Kosten und Nutzen müssen den persönlichen Umständen entsprechen und gegeneinander abgewogen werden.

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