Perfekte Landingpage für AdWords

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Perfekte Landingpage für AdWords

Mit Google AdWords-Anzeigen erhalten Sie relevanten Traffic auf Ihrer Website und können Ihre Zielgruppe detailliert ansprechen. Das alles bringt Ihnen aber überhaupt nichts, wenn Ihre Landingpage nicht das haltet, was in der entsprechenden AdWords-Anzeige versprochen wurde oder die Landingpage den Besucher nicht anspricht. Wenn Sie Google AdWords-Anzeigen schalten, haben Sie ein bestimmtes Ziel, das der entsprechende Besucher erfüllen soll (Conversion – z.B. Verkäufe, Anmeldungen zum Newsletter, Registrierungen, oder Ähnliches). In Fällen, bei denen zwar sehr viel Traffic generiert wird, jedoch nur sehr wenige Conversions zustanden kommen, müssen Sie sich die Frage stellen, ob die Landingpage für die entsprechende Anzeige optimiert ist.
Im folgenden Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie das Verhalten eines Besuchers auf Ihrer Website beeinflussen und ihn somit möglichst zu einem wertvollen Kunden verwandeln können.

Landingpage AdWords – was ist das?

Eine Landingpage ist nichts anderes als Ihre Zielseite, auf der der Besucher landet, wenn er auf Ihre Anzeige bei Google AdWords geklickt hat. Wenn der Nutzer Ihre Anzeige anklickt, sucht er nach der Lösung eines Problems oder nach der Befriedigung eines Bedürfnisses. Das kann ein Produkt sein, welches dem Nutzer einen besonderen Mehrwert bietet, eine Dienstleistung oder auch nur eine einfache Antwort auf eine Frage. Mittels Ihrer AdWords-Anzeige gaben Sie dem Nutzer den Hinweis, dass die Lösung seines Problems oder seines Bedürfnisses auf Ihrer Website zu finden ist. Daher gelangt er mit großen Erwartungen auf Ihre Landingpage. Sollten Sie aber seine Erwartungen nicht innerhalb nützlicher Frist (wenige Sekunden) erfüllen, klickt er wieder weg, landet bei der Konkurrenz und Sie haben einen potentiellen Kunden und somit Geld verloren. Wie aber können Sie verhindern, dass der Besucher gleich wieder abspringt und wie können Sie dafür sorgen, dass er auf Ihrer Seite eine Conversion ausführt? Dafür gibt es einige Möglichkeiten, aber auch sehr viele Fehlerquellen, die wir im Folgenden ansprechen.

Der erste Eindruck zählt

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einer fremden Stadt und kennen sich überhaupt nicht aus. Genau so fühlt sich Ihr Besucher, wenn er das erste Mal auf Ihre Website stößt. Machen Sie es Ihrem Besucher daher so leicht wie möglich. Zeigen Sie ihm mit einer klaren Struktur und einer leicht verständlichen Navigation, was ihn auf Ihrer Landingpage erwartet und was er tun soll. Sollten sich Ihre potentiellen Kunden auf Ihrer Website nicht zurecht finden, ist die Konkurrenz nur einen Klick entfernt.

Der Kunde und sein Problem

Nicht Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung soll im Mittelpunkt stehen, sondern Ihr Besucher. Nur wenn Ihr Besucher merkt, dass Sie sich auch wirklich für sein Problem und sein Bedürfnis interessieren, schaut er sich Ihr Angebot an. Zeigen Sie ihm, wieso gerade Sie derjenige sind, der das Problem am besten lösen kann. Bieten Sie dem Besucher in Form von einzigartigem Content einen Mehrwert. Sobald sein Interesse geweckt ist, haben Sie ihn noch nicht zum Kunden generiert, aber ein wichtiger Schritt in Richtung Conversion ist bereits getan – jetzt nur nicht nachlassen.

Keyword bei AdWords auf Ihrer Landingpage

Das entsprechende Keyword, das der Nutzer bei Google eingegeben hat, sollte nicht nur in Ihrer Anzeige vorkommen, sondern auch auf Ihrer Landingpage. Nur so erkennt Google, dass Ihre Website für den Besucher relevant ist und belohnt Sie mit einem höheren Qualitätsfaktor. Das Keyword muss mindestens in einer Überschrift und mehrmals im Fließtext vorkommen. Weitere Möglichkeiten um Ihr Keyword zu positionieren sind: Meta-Description, Title und Alt-Attribute der Bilder.
Achten Sie aber darauf, dass Sie kein Keyword-Spamming anrichten. Eine Keyword-Dichte zwischen 3 und 4% ist optimal. Würden Sie das betreffende Keyword deutlich häufiger verwendet, erachtet Google das als Keyword-Spamming und Ihr Qualitätsfaktor sinkt wieder.

Call-to-Actions verwenden

Ihre Besucher müssen wissen, was sie auf Ihrer Landingpage machen sollen. Verwenden Sie dafür eindeutige Call-to-Action-Buttons. Wenn ein Besucher beispielsweise Ihren Newsletter abonnieren soll, fordern Sie Ihn mit einem einfachen Kontaktformular (Name und E-Mailadresse genügt) und einem anschließenden Button „Newsletter abonnieren“ dazu auf, eine Conversion abzuschließen. Zeigen Sie dem Besucher zusätzlich auf, was der Nutzen Ihres Newsletters ist.
Möchten Sie, dass der Besucher ein Produkt bei Ihnen kauft, darf der Warenkorb-Button natürlich nicht fehlen, wie auch der Kontakte-Button, wenn Sie es wünschen, vom Nutzer kontaktiert zu werden.
Gleichgültig welche Art der Conversion Ihre Besucher ausführen sollen, die Call-to-Action-Buttons müssen immer prominent und sichtbar positioniert werden.

Vertrauen ist die halbe Miete

Sollte Ihre Landingpage dem Besucher nicht vertrauenswürdig vorkommen, wird er Ihre Website schnell wieder verlassen. Im Folgenden erhalten Sie ein paar Tipps, wie Sie Ihre Website dem Besucher gegenüber vertrauenswürdig erscheinen lassen können. Selbstverständlich treffen nicht alle Punkte auf jede Website zu:

Sehr beliebt vor allem in Onlineshops. Richten Sie ein Bewertungs-Plugin ein, auf dem Ihre Kunden alle Ihre Produkte bewerten können. Auch Bewertungen ausserhalb Ihrer Website sind möglich, z.B. Google My Business Bewertungen oder über Trusted Shop.

Potentielle Kunden schauen sich auch gerne an, welche Arbeiten Sie in der Vergangenheit bereits verrichtet haben. Liefern Sie ein paar schöne Beispiele.

Bisherige Kunden erzählen von ihren Erfahrungen, die sie mit Ihrem Unternehmen gemacht haben.

Sind Sie an veralteten Informationen interessiert? Nehmen wir als Beispiel einen Kursanbieter, der Kurse über Suchmaschinenoptimierung anbietet, auf seiner Seite aber noch immer die Kursdaten vor über einem Jahr aufgelistet sind. Würden Sie sich da für einen Kurs anmelden? Wohl eher nicht. Eine Website muss ständig gepflegt werden und die Inhalte so aktuell wie möglich sein.

Haben Sie eine spezielle Auszeichnung oder eine Zertifizierung erhalten? Lassen Sie es Ihre Besucher wissen.

Vor allem im Dienstleistungssektor, bei dem es noch vermehrt auf menschliche Kontakte darauf ankommt, sind ein Profilbild von Ihnen und Ihren Mitarbeitern Pflicht. Ihre potentiellen Kunden möchten schließlich wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Erzählen Sie Ihren Kunden, anhand welcher Kriterien Sie sich von Ihrer Konkurrenz abheben und gerade Sie der richtige Ansprechpartner für Ihre Besucher sind.

Ladezeit Ihrer AdWords Landingpage

Der Besucher hat auf Ihre Anzeige geklickt und wartet erwartungsfroh auf den Inhalt Ihrer Website. Die Seite lädt und lädt. Der Bildschirm ist noch immer weiss und dem Besucher fällt in der Zwischenzeit auf, dass sein Bildschirm mal wieder gereinigt werden sollte. Die Seite lädt noch immer. Zu viel für den Besucher. Er klickt weg und landet bei der Konkurrenz.
Dabei handelt es sich um ein Szenario, das auch in der heutigen Zeit noch immer viel zu oft vorkommt, weil viele Websites-Betreiber nicht in der Lage sind (meistens aus Unwissenheit), die eigene Website auch auf Geschwindigkeit hin zu optimieren.

Es gilt folgende Faustregel: Eine Ladezeit bis 1 Sekunden ist gut. Eine Ladezeit bis 2 Sekunden ist akzeptabel. Alles was darüber liegt, ist nicht zu gebrauchen. Bei der Ladezeit sprechen wir von der Zeit, bis sich die Website komplett, inkl. aller Bilder und sonstiger Inhalte, aufgebaut hat.
Ein hervorragendes Tool von Google um die eigene Website zu optimieren, finden Sie mit Page Speed Insights. Das Tool analysiert Ihre Website und gibt Ihnen Ratschläge, was zwingend optimiert werden muss.

Auch Google AdWords ist die Ladezeit einer Website sehr wichtig. Lädt die Zielseite sehr lange, schlägt sich dieser Punkt negativ auf den Qualitätsfaktor der entsprechenden Keywords und Sie müssen für einen Klick schlussendlich mehr bezahlen als Ihre Konkurrenz um denselben Anzeigenrang innehalten zu können. Daher lohnt es sich, Ihre Website zu optimieren, nicht nur für Ihre Besucher, sondern auch für Ihr Portemonnaie.

Ablenkungen vermeiden

Ihren Besuchern sollte direkt bei Eintreffen auf Ihrer Landingpage klar sein, was sie zu tun haben. Beschränken Sie sich daher immer aufs absolut Notwendigste. Vermeiden Sie verwirrende animierte Bilder, unnötig viele Parallax-Elemente oder sonstige Spielereien. Diese gelten als extreme Conversion-Killer. Auch wenn sie schön aussehen mögen, lenken Sie den potentiellen Kunden ab, so dass er im schlimmsten Fall sogar vergessen mag, was er ursprünglich auf Ihrer Seite machen wollte.
Ein wichtiger Punkt ist auch der Check-out Prozess in einem Onlineshop. Beschränken Sie sich dabei auf die notwendigsten Daten. Zwingen Sie Ihren Käufer nicht dazu, Daten anzugeben, die Sie für den Verkauf und den Versand nicht unbedingt benötigen. Der komplette Check-out Prozess sollte in maximal 3 Schritten abgeschlossen sein.

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